Motopädie-Bewegung
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Motopädagogische Angebote sollen Motorik und Körperwahrnehmung des Kunden schulen. Vorhandene Bewegungsmuster sollen aktiviert und gefördert werden bzw. geübt und erhalten werden. Sowohl durch die aktive Ausführung von Übungen und Aktivitäten, als auch durch passive Körpererfahrung und Entwicklung von Entspannungsfähigkeit soll die Körperwahrnehmung gefördert und erhalten werden. Ängste und Hemmungen sollen abgebaut und das Sozialverhalten durch Gruppenspiele gefördert werden. An erster Stelle stehen der Spaß an der Bewegung und die körperliche Selbsterfahrung. Die Inhalte sowie die Form des Motopädieangebotes richten sich nach den Fähigkeiten und Interessen der Kunden sowie nach organisatorischen Gesichtspunkten. Inhalte können z. B. Spiele oder Beschäftigung mit verschiedenen Materialien sein wie Bälle, Ringe, Matten, Kästen, Kegeln oder Geräte wie Trimmrad, Schaukel, Schwungtuch, Karussell und Roller. Das motopädagogische Begleitangebot wird in drei Formen organisiert: Als laufendes Wochenkursangebot mit 4-6 Teilnehmern für 1-1,5 Stunden, für alle Teilnehmer der Tagesförderstätte, bzw. 2-3 Std. für Wassergymnastik, als fortlaufendes Kursangebot einmal im Monat mit bis zu 3 Stunden (z. B. Kegeln 8-10 Personen) für bestimmte Teilnehmer oder als Gruppenangebot. Hier werden 2-3 Tagesstrukturgruppen (bis zu 12 Personen) mit ihren Betreuern in einer Einheit von 1,5 Stunden von einer motopädagogischen Fachkraft angeleitet. |



