Die Lehrerin Helene Grulke gründete 1932 ein Heim für behinderte Menschen in Cluvenhagen. Kurz vor Ihrem Tod wandelte sie 1969 ihr Lebenswerk in eine Stiftung mit dem Namen "Waldheim Cluvenhagen - Haus der Barmherzigkeit" um. Seit dieser Zeit entwickelte die Stiftung Ihre Wohn- und Förderangebote kontinuierlich weiter. Es entstanden neue Wohnhäuser, Wohnungen, Wirtschaftsgebäude, Werkstätten und Freizeiteinrichtungen. Nach der Gründung der Stiftung Waldheim 1969 nahm die Einrichtung einen weiteren kontinuierlichen Aufschwung. Bauliche Maßnahmen und moderne pädagogische Konzepte bildeten eine zeitgemäße Form. Die notwendige schulische Versorgung der jüngeren Heimbewohner erfolgte durch die Gründung einer Sonderschule für Geistigbehinderte im Jahr 1979, die als "Helene-Grulke-Schule" 1981 die staatliche Anerkennung erhielt. Seit der Eröffnung einer staatlich anerkannten Werkstatt für Behinderte (WfB) im Jahr 1998 werden den Bewohnern ihrem Behinderungsgrad entsprechend Arbeitsplätze in verschiedenen Berufsfeldern angeboten. Zur Zeit leben in der Stiftung Waldheim ca. 330 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Sie finden hier vom Schüler - bis zum Seniorenalter Lebensraum und Heimat.