Presse-Archiv
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Kontraste weisen den Weg
In der Stiftung Waldheim gibt es eine Wohngemeinschaft für sehbehinderte Bewohner |
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18.11.06:
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Auszubildende für Heilerziehungspflege erfolgreich!
Heilerziehungspfleger: Teilweise Weiterbeschäftigung in Stiftung Waldheim
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Pressemitteilung
10.1.2006
Stiftung Waldheim gut gerüstet
Vorstandsquartett zieht positive Bilanz für 2005
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Foto (v. li. n. re.): Urlike Behrens, Hartmut Tykarski, Dr. Manfred Gangkofer, Dieter Haase
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Der Gesamtumsatz von ca. 15 Mio. Euro zeigt auch die ökonomische Bedeutung des Betriebes. „Ca. 80 % des Gesamtumsatzes sind Personalkosten, und da der überwiegende Teil des Personals auch im Landkreis Verden wohnt, fließen diese Gehälter direkt in den Wirtschaftsraum des Landkreises," rechnet Haase vor. Auch die anderen Mittel verbleiben mehr oder weniger in der Region. Allein im Flecken Langwedel wurden im vergangenen Jahr Verbrauchsgüter im Wert von 400.000 Euro von der Stiftung gekauft, dazu kommen noch Investitionsaufträge an heimische Firmen. Mit diesem Volumen ist die Stiftung ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor und bei ca. 400 Mitarbeitern auch als Arbeitgeber im Kreis kaum wegzudenken.
Dabei vernachlässigt man den selbst gestellten sozialen Auftrag nicht. „Die Sozialleistungen entsprechen dem Standard des öffentlichen Dienstes oder übertreffen ihn, die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ist eng," betont Behrens. Sie merkt hierzu allerdings an: „Wie wir mit dem neuen Tarifvertrag im öffentlichen Dienst umgehen werden, ist noch unklar. Da steht noch einiges an Arbeit an." Mit 38 beschäftigten Auszubildenden engagiert sich die Stiftung zusätzlich in der Berufsausbildung.
In 2005 wurde erneut die Zertifizierung des internen Qualitätsmanagement-systems nach der internationalen Norm erteilt, was beweist, dass die Arbeit auch im inneren hervorragend organisiert sei. „Die Zusammenarbeit mit den Behörden ist ausgezeichnet, gerade mit dem Landkreis Verden und dem Flecken Langwedel bestehe eine gute Zusammenarbeit. Die Bildung eines beratenden Beirates, in dem auch allerlei politische Prominenz sitzt, hat sich sehr bewährt," fügt Dr. Manfred Gangkofer, ebenfalls Vorstandsmitglied hinzu. Viele Privatpersonen und Firmen zeigten ihre Verbundenheit mit der Stiftung regelmäßig durch Spenden. „Unser Spendenaufkommen ist stabil, zum Glück gibt es einige Großspender, die auch innerhalb des Betriebes auf einer Ehrentafel gewürdigt werden," ergänzt Gangkofer.
Auch mit der Belegung ist man zufrieden. Hartmut Tykarski, im Vorstand für den Wohnbereich, weist darauf hin, dass„mit 320 Bewohnern so viele behinderte Menschen wie noch nie in der Stiftung leben." Auch die 8 Klassen der Helene-Grulke-Schule, die vor allem auswärtige Schüler besuchen, sind gut ausgelastet.
Die positive Bilanz des Jahres 2005 ist auch eine Zwischenbilanz des neuen Vorstandes. Denn erst seit eineinhalb Jahren besteht der Vorstand der Stifung Waldheim aus vier gleichberechtigten Personen. Diese kollegiale Lösung, die für viele außen Stehende ungewöhnlich wirkt, hat sich sehr bewährt. „Viele Kompetenzen in einer Gruppe machen die Gruppe stark," lobt Haase die Vorteile der Teamarbeit.



