Presse-Archiv
Neues Sitzkissen für ANders SEHEN
Die Firma Airbus spendet 1000 Euro für das Projekt der Stiftung Waldheim / Unterstützung für die Beratungsstelle
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Der Spendenbeauftragte von Airbus Bremen, Michael Wolf, freut sich mit der Leiterin der Beratungsstelle "ANders SEHEN", Saskia Schirmacher, Brigitte Kasprowicz und Carl-Georg Issing vom Vorstand der Stiftung Waldheim (von links) über das neue Sitzkissen. ISO-FOTO: INKA SOMMERFELD Brigitte Kasprowicz hat es sich gemütlich gemacht - auf dem dunkelblauen Sitzkissen, das jetzt neu im Untersuchungsraum der Beratungsstelle "ANders SEHEN" steht. Die Leiterin der Beratungsstelle Verden, Diplom-Sozialpädagogin Saskia Schirmacher, blickt zufrieden hinüber: "Das ist ein tolles Teil". Dass der Sitzsack angeschafft werden konnte, ist der Firma Airbus zu verdanken. Das Unternehmen spendete 1000 Euro für das Projekt ANders SEHEN der Stiftung Waldheim. VON INKA SOMMERFELD Verden. Am Donnerstag überreichte der Spendenberauftragte von Airbus Bremen, Michael Wolf, an Vorstandsmitglied Carl-Georg Issing einen symbolischen Scheck. Das Geld stammt aus der Aktion "Glückspfennig". Damit wollen wir gemeinnnützige und karitative Projekte vor unseren Werkstoren unterstützen", erklärte Wolf. "Wir können das Kissen auch zur Liege umfunktionieren." Saskia Schirmacher, ANders SEHEN"-Leiterin. Das funktioniert so: Die Airbus-Beschäftigten spenden jeden Monat die Cents ihrer Nettobezüge, und das Unternehmen verdoppelt alle Beträge. Wer das Geld bekommt, entscheidet ein Spendenkommitee. Den Hinweis bekam Spendenbeauftragter Wolf dieses Mal von einer Mitarbeiterin. "Sie hatte in der Zeitung einen Artikel über 'ANders SEHEN' gelesen und mich darüber informiert, so Wolf. Er rief daraufhin die Stiftung Waldheim an und erfuhr, dass sich die Beratungsstelle über Spenden finanziert. Sofort sei ihm klar gewesen, wer der Geld bekommt. Rund 700 Euro hat das große Sitzkissen gekostet. "Zu uns kommen Menschen mit schweren geistigen Behinderungen zu augenärztlichen Untersuchungen", berichtete Schirmacher. Manch einer kann sich nicht auf einem Stuhl halten, da sei das Kissen eine gute Hilfe, denn die Untersuchung dauert rund eine Stunde. Die Patienten ruhen sich auch gern auf dem Kissen aus, wenn zwischendurch eine Pause eingelegt wird, hat Schirmacher beobachtet. Das Kissen habe viele Vorteile: Der Bezug ist waschbar, mit Inkontinenzschutz ausgestattet und mit weichen Kugeln gefüllt, die sobald sich jemand auf das Kissen setzt oder legt, verdichten und so dem Körper anpassen. "Wir können das Kissen auch zur Liege umfunktionieren", sagte Schirmacher. Außerdem wurden Beschäftigungsmaterialien angeschafft, die für die Untersuchungen ebenfalls gute Dienste leisten, beispielsweise ein Fühlmemory und ein Steckspiel. Ende August wurde die Beratungsstelle in der Unteren Straße 30 eröffnet. Seitdem hatten Schirmacher und ihre Mitarbeiterin, Heilerziehungspflegerin Nathalie Lachnit, viel zu tun. "Es kamen viele Menschen, die sich informieren wollten, zudem meldeten sich zahlreiche Angehörige und Einrichtungen per Telefon", bilanzierte die Leiterin. Allein im November wurden 20 Patienten untersucht und beraten. Als zweites Standbein gibt es Fortbildungen für Mitarbeiter von Einrichtungen in der Behindertenhilfe und Angehörige - in den vergangenen Monaten waren es drei Seminare, die einen Tag oder zwei Tage lang dauerten. Schirmachers Fazit: "Die Anlaufstelle hat sich gelohnt." Die Beratungsstelle "ANders SEHEN" bietet Angehörigen und Mitarbeitern der Behindertenhilfe in Niedersachsen und Bremen Beratung und praktische Unterstützung zum Thema "Geistige Behinderung und Sehschädigung". Dazu gehören die Erhebung von Informationen über Sehproblematik, Vorschläge zur Begleitung und Unterstützung der Betroffenen im Alltag, Entwicklung spezieller Fördermöglichkeiten und Empfehlung bis hin zu weitergehender augenärztlicher Diagnostik. "ANders SEHEN" ist dienstags und donnerstags jeweils von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Außerdem ist Leiterin Saskia Schirmacher unter der Telefonnummer 0 42 31 / 7 20 92 71 und Nathalie Lachnit unter 0 42 31 / 7 20 92 70 zu erreichen. © Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Verdener Nachrichten Datum: 24.12.2011 |
Ehemalige Waldheim-Mitarbeiter feiern
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In heimeliger Atmosphäre feierten vergangene Woche rund 60 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Waldheim Cluvenhagen ihre diesjährige Weihnachtsfeier. Die Wiedersehensfreude im Café im Clüverhaus war groß. Schließlich hatten sich die jetzigen Ruheständler und einstigen Kollegen einiges zu erzählen. Für die musikalische Umrahmung der festlichen Veranstaltung sorgte der A-Capella-Chor "Donne di Canto". Foto: Schmidtke © Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Achimer Kreisblatt Datum: 19.12.2011 |
Herausforderungen meistern
Aufmunternde Worte und beste Unterhaltung bei Weihnachtsfeier der Stiftung Waldheim
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Beste Stimmung im rappelvollen Saal von Klenkes Gasthaus. Foto: Hustedt LANGWEDEL. Fast 160 Mitarbeiter konnte Vorstandsmitglied Dieter Haase auf der Adventsfeier der Stiftung Waldheim in Klenkes Gasthaus in Langwedel begrüßen. Bei noch mehr Zuspruch wäre der Saal an seine Grenzen gestoßen. So aber war die Entscheidung, bereits zwei Tage zuvor eine Adventsfeier im Clüverhaus Achim für die ehemaligen Mitarbeiter zu organisieren, goldrichtig, denn auch da waren 60 Ehemalige der Einladung gefolgt. Dieter Haase bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre "super Arbeit". In diesem Jahr gab es zwar keine Lohnerhöhung. Ausgezahlt wurde aber eine Sonderzahlung und die Leistungsprämie. Haase bedauerte, dass es nicht immer gelänge, freie Stellen schnell und qualitativ gut zu besetzen, so dass es für die Mitarbeiter zu höheren Belastungen kommt. Immer mehr Zeit müsse für Dokumentationen und Antragsverfahren eingesetzt werden, auch sei es absehbar, dass die Vergütungssätze sich in den nächsten Jahren negativ entwickeln würden, so Haase. "Doch auch diese neuen Herausforderungen werden wir wie in der Vergangenheit gemeinsam meistern". Ganz besonders bedankte sich Haase beim Betriebsrat, den Mitgliedern des Arbeitsschutzausschusses sowie verschiedenen Planungsgruppen. Die Sicherstellung der Arbeitsplätze sei ein ebenso großes Anliegen wie die möglichst optimale Betreuung der behinderten Menschen im Waldheim. Dann machte der Vorstand Platz für das Duo Jasbeg, bestehend aus Janine Smith und Benny Grenz, Begleiter einer echten Soul-Stimme par excellence. Janine "Mprezz" Smith ist in Brooklyn/New Jersey, geboren und wohnt jetzt in Ottersberg. Sie studierte in Bremen Jazz-Klavier und ist regelmäßig als Begleiterin für Gospelchöre in Deutschland unterwegs. Diese begabte Sängerin ist zurückhaltend und trotzdem provozierend, lässig und elegant zugleich. Die temperamentvolle Künstlerin begeisterte auch in Langwedel. Doch allzu viel Zeit hatte das Duo leider nicht, denn ein Auftritt in Bremen wartete. Nach dieser gelungenen Einstimmung wurde das Festessen aufgetragen. Fazit: Ein gelungener Abend für die "Waldheimer". hu
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Achimer Kreisblatt Datum: 14.12.2011 |
Waldheim-Bewohner erhalten Verwöhnprogramm
Salon Wahlers verzichtet zugunsten eines sozialen Haarschneidetages auf Präsente
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Während Ann Kathrin Müller (l.) Monika Schulz (sitzend) schminkt, bedankt sich Fachbereichsleiterin Wohnen Inge Behrmann (r.) mit einem Blumenstrauß bei Friseurmeisterin Angela Schröder. BLENDER. Locken, Strähnchen und ein perfektes Make-up - an ihrem 57. Geburtstag erhielt Monika Schulz das volle Verwöhnprogramm. Die zierliche Frau gehörte zu den 24 Bewohnerinnen und Bewohnern des Waldheims, die sich gestern Nachmittag im Salon Wahlers einmal so richtig schick machen lassen durften. Friseurmeisterin Angela Schröder hatte in diesem Jahr auf die obligatorischen Dankeschönpräsente zu Weihnachten verzichtet. Stattdessen legten sie und ihre Mitarbeiterinnen Anja Wienberg, Ann Kathrin Hett, Anna Zeisler, Ann Kathrin Müller und Jutta Oertel-Westermann einen "sozialen Haarschneidetag" ein - und das am eigentlich freien Montag. Während das sechsköpfige Team frisierte und schminkte, servierte Angela Schröders Sohn Finn den behinderten Menschen selbstgebackene Kuchen, Plätzchen und Heißgetränke. "Sie sollen sich bei uns wohl und schön fühlen", bekräftigte Angela Schröder. Die Salonchefin hatte ihre Idee vor etwa vier Wochen Inge Behrmann vorgestellt. "Ich habe dann in den verschiedenen Wohnbereichen nachgefragt, und ganz viele waren ganz schnell dabei", erzählt die Fachbereichsleiterin Wohnen. Bestimmt 80 Bewohner hätten Interesse an der Aktion angemeldet. Und das aus gutem Grund: Unsere Bewohner verfügen über sehr wenig Bargeld - und der Friseurbesuch muss vom Taschengeld bestritten werden." mar © Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Achimer Kreisblatt Datum: 06.12.2011 |







