Über Farbe und Bewegung einen Dialog führen - unsere Kunstpädagogin und Bühnenbildnerin PiA führt gerade das Projekt „Farben-Chat“ durch. Im Rahmen des Kunstunterrichts lässt sie Schüler und Schülerinnen in einen künstlerischen Dialog hineinwachsen. Viele junge Menschen mit geistiger Behinderung machen nur selten die Erfahrung, sich als aktive und gleichberechtigte Gesprächspartner zu erfahren. Im Alltag kennen sie den pädagogisch helfenden Dialog. Eine „Gesprächs-Situation“ jedoch selbst zu gestalten, fällt ihnen häufig schwer.


Wie funktioniert der „Farben-Chat“?
Die Schüler und Schülerinnen stehen sich mit einem Dialogpartner gegenüber, zwischen ihnen ein Rahmen, der mit einer transparenten Folie bespannt ist. Die Folie wird zum Aktionsraum: Auf ihr begegnen sich Blicke, Hände, Geräusche, Farben, Linien und Formen.

 

 

 

Im Wechselspiel mit dem Gegenüber wird nun mit Händen, Pinseln, Farben erprobt und erforscht. Ein kreativer Prozess entsteht, über den die Schüler und Schülerinnen mit ihren individuellen Fähigkeiten in einen offenen Austausch treten. So erfahren sie sich als aktiven und gleichberechtigten Kommunikations-

partner.

 

 

 

Im Laufe des Schuljahres 2016/2017 ist eine Ausstellung mit den entstandenen Werken geplant.